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Unternehmen

Die Marke NORDPFEIL als Teil der Hamelner Teppichwerke

Unter der Marke NORDPFEIL vertreiben die Hamelner Teppichwerke textile Bodenbeläge, die konsequent auf den Markt und die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet sind. NORDPFEIL Produkte stehen für ein tiefgreifendes Verständnis der Bedürfnisse des Handels sowie von Architekten und Objekteuren. Maßgeschneidert für das jeweilige Segment begeistern sie die Kunden mit marktkonformen und konsumigen Designs und Oberflächen.

Funktionalität und exzellente Qualität gehören bei den Produkten, die ab Lager oder als individuelle Auftragsfertigung erhältlich sind, unabdingbar zum Markenkern. Die Produktion erfolgt umweltschonend und geht dabei über die erforderlichen Öko-Standards hinaus.

Nachhaltigkeit

Ökologie und Nachhaltigkeit als Aspekte der modernen Unternehmensausrichtung sind bei NORDPFEIL schon seit jeher verankert. Die Fertigung der Teppichböden und -fliesen orientiert sich konsequent an den Aspekten Nachhaltigkeit und Umweltschutz und unterliegt strengsten Qualitäts- und Prozessstandards, was zahlreiche internationale Güte- und Umweltsiegel belegen.
Das DGNB-System der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifiziert ein Gebäude erst dann als nachhaltig, wenn es in allen definierten Punkten effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend ist. Der Weg dorthin führt über einen ebenso unabhängigen wie neutralen Prozess, der die Qualität des Gebäudes anhand seines kompletten Lebenszyklus bewertet. Von der Ökologie, der Ökonomie, der Technik und soziokulturellen wie funktionalen Aspekten sowie Prozessen bis hin zum Standort.
Das „Life Balance“-Prüfzeichen steht für die Selbstverpflichtung eines Herstellers, ausschließlich nachhaltige Produkte zu produzieren. Dafür unterzieht er sich umfassenden externen Qualitätskontrollen: zur Eignung des Bodenbelags für Allergiker, zur Schadstofffreiheit, zur Feinstaubbindung sowie zu seiner Fähigkeit zur Verbesserung der Raumluft. So werden alle wesentlichen Beeinträchtigungen für Gesundheit und Wohlbefinden unabhängig überprüft – und ausgeschlossen.
Die französische Verordnung für flüchtige organische Verbindungen (VOCs) regelt die Emission dieser Stoffe. Sie gilt als sehr genau, denn Fußbodenbeläge, Farben, Lacke, Fenster oder Türen dürfen nur dann verkauft werden, wenn sie nach 28 Tagen weniger als jeweils 1 μg/m3 emittieren. Darüber hinaus werden die besten Produkte mit A+ gekennzeichnet, alle anderen mit A, B oder C.
Das Label der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V. (GUT) bestätigt die Umweltsowie die Nutzerfreundlichkeit des neuen Bodenbelags. Über den ganzen Lebenszyklus hinweg bis zum Recycling. Dafür führt die GUT, zusammen mit offiziell anerkannten Instituten, strenge Produktprüfungen durch, die unlängst noch einmal strenger geworden sind. So streng, dass man sie 1990 bei Gründung der Gemeinschaft als revolutionär bezeichnet hätte.
Die CE-Kennzeichnung (Communauté Européenne/ Europäische Gemeinschaft) wird häufig als der Reisepass für Produkte auf ihrem Weg durch den europäischen Binnenmarkt bezeichnet. Damit bestätigt der Hersteller, dass sein Erzeugnis den spezifischen europäischen Richtlinien nach dem Vertrag von Lissabon entspricht, und zeigt an, dass er alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten hat.
Teppichböden, die die Indoor Advantage GOLDZertifizierung tragen, leisten nachweislich einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Raumluft. Kein Wunder, schließlich überprüft das SCS Global Services textile Bodenbeläge aus dem Hause Vorwerk flooring anhand internationaler wissenschaftlicher Standards und bestätigt, dass sie den strikten Grenzwerten für Chemikalienemissionen in Bezug auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) entsprechen und somit ein gesundes Innenraumklima fördern.

Geschichte

Im Jahr 1951 gründete Hubertus Rösel in Geesthacht in den Gebäuden der ehemeligen Pulverfabrik Düneberg die Norddeutsche Teppichfabrik (Marke „Nordpfeil“).

Dem mit neun Mitarbeitern aus Thüringen geflüchteten Rösel gelang eine rasche Expansion. So nahm er 1954/55 eine eigene Spinnerei und eine Färberei in Betrieb. Die Teppichfabrik verarbeitete neuseeländische Schurwolle. 1958 beschäftigte sie 490 Menschen, in Spitzenzeiten sogar bis zu 600.

Der Markenname „Nordpfeil“ stand über Jahrzehnte für beste Qualität bei Teppichböden.
Frühzeitig war die Norddeutsche Teppichfabrik nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet worden. Bei der Planung, dem Bau und dem Ausbau der Norddeutschen Teppichfabrik wurden der vorhandene Waldbestand weitgehend erhalten und die Produktionsgebäude harmonisch in die Landschaft eingefügt. Dafür wurde der Betrieb bereits im Jahre 1969 vom Bundesministerium für Umwelt und Städtebau im Bundeswettbewerb „Industrie in der Landschaft“ mit der Silberplakette ausgezeichnet.

Die Norddeutsche Teppichfabrik fasste alle Fertigungsstufen vom Spinnen der Garne bis zum fertigen Produkt mit integrierter Qualitätssicherung in einem Werk zusammen. Dazu gehörten auch die Bereiche Entwicklung und Design mit modernsten Computern und Laboreinrichtungen. So konnten internationale Trends schnell in kreativen NORDPFEIL-Produkten verwirklicht werden. Für zahlreiche Projekte entwickelte das Unternehmen maßgeschneiderte gewebte und getuftete Teppichböden.

Mit dem Boom anderer Fußbodenbeläge (vor allem Laminat) sank der Absatz. Im August 2013 geriet das Unternehmen in die Insolvenz. Gläubiger waren unter anderem die Hausbank und der städtische Abwasserbetrieb. 350 Mitarbeiter waren von dem Insolvenzverfahren betroffen. Das Unternehmen Vorwerk (Hameln) sicherte sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens den Markennamen „Nordpfeil“ und fertigte mit etwa 80 verbliebenen Mitarbeitern vorerst weiter in Geesthacht. Allerdings wurde die Produktion an der Düneberger Straße im Herbst 2016 endgültig eingestellt und nach Hameln verlagert.

Geschichte

Tradition und Erfahrung sind bei NORDPFEIL zentrale Unternehmenswerte. Seit der Gründung als Norddeutsche Teppichfabrik im Jahr 1951 hat das Unternehmen eine abwechslungsreiche, teilweise auch schwierige Zeit durchlebt.
1951
1951

Gründung

Im Jahr 1951 gründete Hubertus Rösel in Geesthacht in den Gebäuden der ehemaligen Pulverfabrik Düneberg die Norddeutsche Teppichfabrik (Marke „Nordpfeil“).

Dem mit neun Mitarbeitern aus Thüringen geflüchteten Rösel gelang eine rasche Expansion.

1954/55
1954/55

Expansion

So nahm er 1954/55 eine eigene Spinnerei und eine Färberei in Betrieb. Die Teppichfabrik verarbeitete neuseeländische Schurwolle.
1958
1958

Beste Teppich-Qualität

1958 beschäftigte sie 490 Menschen, in Spitzenzeiten sogar bis zu 600.

Der Markenname „Nordpfeil“ stand über Jahrzehnte für
beste Qualität bei Teppichböden.

Frühzeitig war die Norddeutsche Teppichfabrik nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet worden. Bei der Planung, dem Bau und dem Ausbau der Norddeutschen Teppichfabrik wurden der vorhandene Waldbestand weitgehend erhalten und die Produktionsgebäude harmonisch in die Landschaft eingefügt.

1969
1969

Kreative Entwicklung

Dafür wurde der Betrieb bereits im Jahre 1969 vom Bundesministerium für Umwelt und Städtebau im Bundeswettbewerb "Industrie in der Landschaft" mit der Silberplakette ausgezeichnet.

Die Norddeutsche Teppichfabrik fasste alle Fertigungsstufen vom Spinnen der Garne bis zum fertigen Produkt mit integrierter Qualitätssicherung in einem Werk zusammen. Dazu gehörten auch die Bereiche Entwicklung und Design mit modernsten Computern und Laboreinrichtungen. So konnten internationale Trends schnell in kreativen NORDPFEIL-Produkten verwirklicht werden.

Für zahlreiche Projekte entwickelte das Unternehmen maßgeschneiderte gewebte und getuftete Teppichböden.

2013
2013

Insolvenz

Mit dem Boom anderer Fußbodenbeläge (vor allem Laminat) sank der Absatz. Im August 2013 geriet das Unternehmen in die Insolvenz. Gläubiger waren unter anderem die Hausbank und der städtische Abwasserbetrieb. 350 Mitarbeiter waren von dem Insolvenzverfahren betroffen.

2016
2016

Vorwerk Hameln

Das Unternehmen Vorwerk (Hameln) sicherte sich im Rahmen des Insolvenzverfahrens den Markennamen „Nordpfeil“ und fertigte mit etwa 80 verbliebenen Mitarbeitern vorerst weiter in Geesthacht. Allerdings wurde die Produktion an der Düneberger Straße im Herbst 2016 endgültig eingestellt und nach Hameln verlagert.

2021
2021

MOOREA- Einführung

In einer bundesweiten Roadshow an verschiedenen Standorten stellte Vorwerk flooring die neue Teppichfliesen-Kollektion namens MOOREA vor.